Gesucht: Coole Projekte für ein friedliches Miteinander der Kulturen
Junge Menschen dazu motivieren, sich für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen einzusetzen: Dieses Ziel verfolgt das Projekt „go4peace“, welches die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi anlässlich des 100. Geburtsjahres ihres Gründers Walter Robert Corti lanciert. Bis 31. Juli 2010 können Schulklassen und Jugendorganisationen Projekte einreichen.
www.go4peace.ch
3,2,1… Ich habe eine Stimme! ... online!
Entscheidungen, die von Europapolitikern gefällt werden, beeinflussen das Leben von Millionen Kindern weltweit. Kinder sind noch zu jung, um abzustimmen, aber ihre Stimmen zählen auch! Um den 20. Geburtstag der UN Kinderrechtskonvention zu feiern, sammelt Plan über ein Jahr die Stimmen von Kindern und Jugendlichen, um sie dann Europapolitikern zu übergeben. Diese Kampagne zeigt, wie wichtig es ist, Kindern zuzuhören und teilt mit, was ihre Prioritäten für die Europäische Union sind.
Mehr Informationen auf www.Ihaveavoice.eu.
Bericht der Beobachtungstelle für Asyl-und Ausländerrecht zeigt Lücken in der Umsetzung der Kinderrechte auf
Der im September 2009 erschienene Bericht der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl-und Ausländerrecht analysiert die Bedeutung der Kinderrechte in der Umsetzung der Rechtsvorschriften im Asyl- und Ausländerbereich.
Er stellt fest, dass die Schweiz die UN-Konvention über die Rechte des Kindes oft missachtet, obwohl sie die Konvention ratifiziert hat. Im Rahmen der Konvention ist das übergeordnete Wohl des Kindes vorranging bei allen Massnahmen, die Kinder betreffen.
Schweizer Jugend reist mit UNICEF ans Klimaforum in Kopenhagen
Vier Jugendliche aus der Schweiz erhalten von UNICEF die Möglichkeit, vom 28. November bis 4. Dezember in Kopenhagen am UNICEF Children’s Climate Forum teilzunehmen. Die Entscheidungen, die vom 7. bis 18. Dezember am UNO-Weltklimagipfel getroffen werden, haben einen direkten Einfluss auf die künftigen Generationen. Deshalb sollen Kinder und Jugendliche - im Sinne der Kinderrechtskonvention - ihre Stimme in die Klimadebatte einbringen können. Mehr Infos auf der Website von unicef.
Ein universitäres Kompetenzzentrum für Menschenrechte: Wo bleiben die Kinderrechte?
Lausanne, 1. Juli 2009 | Einmal mehr werden die Kinderrechte in der Schweiz nicht genügend berücksichtigt. Das Netzwerk bedauert, dass die vom Bundesrat heute verabschiedete Pilotphase zur Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution kein explizites Mandat im Bereich der Kinderrechte vorsieht. Zudem ist die fehlende Unabhängigkeit zu bemängeln.
Veröffentlichung des zweiten NGO-Berichts an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes
Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz präsentiert den zweiten «NGO Bericht» über die Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz zuhanden des UN Ausschusses für die Rechte des Kindes. Der Bericht zeigt, wie Kinder und Jugendliche je nach Kanton und Status eklatant unterschiedliche Chancen haben. Besonders verletzliche Gruppen von Kindern und Jugendlichen leiden am meisten unter der Ungleichbehandlung. Keine der vom UN Ausschuss im Jahr 2002 an die Schweiz gerichteten Empfehlungen ist fristgerecht umgesetzt worden. Seit 2007 steht der Bericht des Bundes aus.
Schweizer Bulletin der Kinderrechte
Alle drei Monate informiert das schweizer Bulletin der Kinderrechte über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Kinderrechte in der Schweiz und weltweit.
Das Bulletin wurde im Jahre 1995 von Défense des Enfants International (DEI), Sektion Schweiz gegründet und wird seitdem von allen Aktiven in diesem Bereich als Informationskanal und Arbeitsinstrument hoch geschätzt.
- Alle Ausgaben von 1995 bis 2008 sind erhältlich zum herunterladen aud der Webseite von DEI.
- Um die letzte Ausgabe zu erhalten, abonnieren Sie oder wenden Sie sich an DEI um ein Gratis-Exemplar des Bulletin zu bekommen.
Kinder und Jugendliche in Armut: Eine Analyse der Angebotssituation im Kanton Freiburg
Die Bachelorarbeit zur Angebotssituation für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche im Kanton Freiburg haben Barbara Erzinger und Rebekka Sieber in Zusammenarbeit mit der Arcanum Stiftung, welche soziale Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt, durchgeführt. Das Ziel der Arbeit bestand darin, die bestehenden Angebote zu erheben und die Gesamtsituation auf Lücken hin zu untersuchen. Die untersuchte Fragestellung lautet:
Welche Angebote gibt es im Kanton Freiburg, um den durch Armut hervorgerufenen Einschränkungen bei Kindern und Jugendlichen durch Kapitalbildung entgegen zu wirken und wie gut decken diese Angebote den Bedarf?
Indem die vorgestellte Arbeit die Armutsproblematik mit Fokus auf die Angebotssituation behandelt, ist die Untersuchung besonders für Personen von Interesse, die im Bereich der Armut tätig oder indirekt mit armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen im Kontakt sind. Die Arbeit kann bei der Edition Soziothek bestellt werden (www.soziothek.ch) Beiliegend finden Sie eine Zusammenfassung der Arbeit.
EKKJ: 3 Minutes für die Jungen "Jugendsexualität 2008 - Aufklärung tut Not"
Im Zentrum der „Bieler Tagung“ 2008 der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)1 stand die Jugendsexualität. Die Uni Basel hat für die EKKJ eine Studie durchgeführt. Haupterkenntnis: viele Jugendliche sind aufgeklärt, aber bei weitem nicht alle und keineswegs gut genug.
Sexualerziehung umfasst weit mehr als die Aufklärung über den Geschlechtsakt. Sie beinhaltet die gesamte Persönlichkeitsentwicklung: Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, Wissen über dessen Entwicklungen; gesellschaftliche Rollenbilder; Beziehungen; homosexuelle Orientierung; Machtverhältnisse; Familienplanung; Gesundheit; Verhütung etc. In diesem umfassenden Sinne plädiert die EKKJ für Sexualerziehung ab dem Kindergarten, altersgerecht, kontinuierlich und systematisch – in der ganzen Schweiz. Lesen Sie das Dokument «3 Minuten für die Jungen»
Medienmitteilung:die Koalition für eine wirksame schweizerische Kinder- und Jugendpolitik antwortet dem Bericht des Bundesrats
Zum Bericht des Bundesrates zur schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik
Interessante Analysen – bescheidene Massnahmen
Die Koalition für eine wirksame schweizerische Kinder- und Jugendpolitik begrüsst den heute vom Bundesrat veröffentlichten Bericht zur schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik, erwartet aber wesentlich griffigere Massnahmen als der Bundesrat vorschlägt.
